Schulassistenz aus der Perspektive von Schüler(inne)n mit Assistenzerfahrung
Kooperationsprojekt des Lehrgebietes Rehabilitation und Pädagogik bei geistiger Behinderung mit der Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl Inklusive Pädagogik und Diversität
Im Kontext inklusiver Bildung und sich verändernder Anforderungen stellen Schulassistent(inn)en eine derzeit gefragte Unterstützungsrolle an GU-Schulen dar. Die professionelle Ausgestaltung dieser Akteursrolle ist aktuell noch weitgehend ungeklärt. Erste Untersuchungen befassen sich damit, wie Schulassistent(inn)en ihre eigene Rolle wahrnehmen (vgl. Heinrich & Lübeck 2013), wie hoch die Nachfrage nach Schulassistenz ist (vgl. Kißgen 2013) und in welchen Spannungsfeldern sie agieren (vgl. Köpfer 2013).
Die Sicht der Schüler(innen) auf ihre eigen erlebte Assistenzerfahrung wurde bislang allerdings nicht untersucht, obwohl genau durch diese Perspektive der Schüler(innen) und die darin ausgedrückte Orientierung hinsichtlich Assistenz wertvolle Impulse für die Professionalisierung und Unterstützungsausrichtung der Schulassistent(innen) zu erwarten sind. Im Rahmen der Studie wird deshalb folgende Fragestellung untersucht:
Wie nehmen Schüler(innen), denen ein/e Schulassistent(in) zugewiesen ist, die Schulassistenz im Unterricht und im Schulalltag wahr?
Dazu wurden an 8 Dortmunder Schulen (Primarschulen und unterschiedliche Schularten der Sekundarstufe 1) 16 problemzentrierte Interviews mit Schüler(inne)n mit Assistenzerfahrung durchgeführt und mit der Dokumentarischen Methode der Textinterpretation nach Nohl (2012) ausgewertet.
Projektzeitraum: 2015 – 2016
